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Die Klimakrise ist mit Toten, verletzen und enormen materiellen Schäden auch in Deutschland angekommen.
Weltweit sterben immer mehr Menschen an den Folgen der Erderhitzung.

Ob die Ergebnisse des G20-Gipfels, die Verhandlungen bei der COP26 in Glasgow, die Koalitionsverhandlungen in Deutschland:
die politischen Beschlüsse und Entscheidungen werden dem Ernst der Lage nicht annähernd gerecht.

Deutschland muss seinen Beitrag zur Erfüllung des Pariser Klimaabkommens leisten. Dafür brauchen wir eine Energiewende, eine Verkehrswende und eine Agrarwende.
Das erreichen wir nur durch massiven und nicht nachlassenden Druck aus der Bevölkerung.

Parents for Future Bielefeld setzt sich mit vielseitigen Aktionen dafür ein, dass in der Politik die Weichen für die notwendige Transformation der Gesellschaft gestellt werden.

Wer wir sind:

Parents for Future sind eine Gruppe von Erwachsenen Menschen, die in Solidarität zur Fridays For Future Bewegung stehen. Unser Ziel ist es, die jungen Menschen in ihren Forderungen nach einer konsequenten Klima- und Umweltschutzpolitik zu unterstützen. Die Gruppe ist offen für alle Unterstützer*innen, die sich an unserem Selbstverständnis orientieren möchten – ob sie nun selbst Kinder haben oder nicht.
Wir sind Mitglied im Klimabündnis Bielefeld, das sich im Anschluss an den Ratsbeschluss der Stadt Bielefeld zum Klimanotstand im Sommer 2019 gegründet hat.

Wenn Du aktiv mitmachen möchtest:

Komm einfach zu einem unserer Treffen oder tausche dich mit uns über den Messenger Signal aus.

Wir treffen uns donnerstags, in der Regel 14-tägig. Abwechselnd online unter folgendem Link https://meet.jit.si/meetP4F und in Präsenz im Gebäude der DAA, Prinzenstraße 12 in Bielefeld.
Das nächste Treffen findet online statt am 11.11.21 um 19:30 Uhr.
Folge uns in den sozialen Medien und teile unser Anliegen. Dazu findest du hier die aktuellen Streik- und Veranstaltungstermine.

Alle Beiträge unter NEWS und Veranstaltungen


Lützerath bleibt – Parents for Future Bielefeld bei der Großdemo in Lützerath

Fridays for Future, Greenpeace, der BUND, Campact und andere riefen am 31.10.21 zur Großdemo in Lützerath auf.
Mehrere Tausend Menschen, darunter auch 10 Menschen von Parents for Future Bielefeld, folgten diesem Aufruf, denn:

Vor Lützerath und Keyenberg verläuft die 1,5 Grad-Grenze. Wenn der Kohlekonzern RWE im Brankohletagebau Garzweiler seine Pläne umsetzt, werden bis 2038 noch etwa 600 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert. Dafür müssten Lützerath und noch fünf weitere Dörfer gegen den Willen ihrer Bewohner*innen abgerissen werden.
Wenn Deutschland seine im Pariser Klimaabkommen zugesagten Ziele einhalten möchte, dürfen nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in den zwei Tagebauen Garzweiler und Hambach nur noch insgesamt etwa 200 Mio. Tonnen Braunkohle gefördert und verstromt werden.

In Lützerath boten sich uns sehr beeindruckende Bilder:
Das riesige Loch auf der einen Seite, das sich schon bedrohlich nahe an Lützerath herangefressen hat.
Auf der anderen Seite ein Camp, Baumhäuser und ein kleines Dorf aus Holzhütten. Viele tolle Menschen sind vor Ort, um Lützerath zu beschützen.

Während der Demo konnten wir Aktivist*innen von Ende Gelände beobachten, wie sie mutig in RWE-Gelände eindrangen und dafür sorgten, dass ein Bagger zeitweise still stand.

Der Lützeraner Landwirt Eckhardt Heukamp stellt sich gerichtlich der Enteignung durch RWE entgegen. Hierfür braucht er Geld, um das Gerichtsverfahren zu bezahlen.
Wer möchte, kann hier finanziell unterstützen:
Empfänger: E. Heukamp
IBAN: DE63 3106 0517 6008 4590 43
Verwendungszweck: Zwangsenteignungsverfahren Heukamp ./. NRW

 

 

 

 

  

    


Globaler Klimastreik am 24.09.21 – #AlleFürsKlima

Am Freitag, dem 24.09. gehen Menschen weltweit protestieren, um für Klimagerechtigkeit zu kämpfen, das weltweite Artensterben einzudämmen und das 1,5-Grad-Limit des Pariser-Klimaabkommens einhalten zu können. auch hier in Bielefeld organisiert die Bewegung Fridays for Future, zusammen mit dem Klimabündnis Bielefeld eine Demonstration für unsere Zukunft.

Wir treffen uns um 14:00 Uhr am Hauptbahnhof, um laut auf uns und unsere Interessen aufmerksam zu machen. Unser Weg geht über die Straße, um der Politik klarzumachen, dass:

  • wir jetzt konsequent die bestehende Klimakrise bekämpfen müssen
  • bei allen Entscheidungen die Klimaziele berücksichtigt und umgesetzt werden müssen
  • die jungen Menschen bei der Klimadebatte mehr Einfluss erhalten müssen
  • und die Bundestagswahl am 26.09. eine Klimawahl sen muss.

Die Klimakatastrophe verändert seit vielen Jahren unser Leben und seit Jahrzehnten wissen wir, welche dramatischen Folgen auf uns zu kommen. Es sterben weltweit Menschen an den Folgen des von uns verursachten Klimawandels – und es werden immer mehr, wenn wir jetzt nicht handeln. Allein die Geschehnisse dieses Jahres zeigen, wie drastisch unsere Lage ist: verheerende Brände in Kalifornien, Russland, der Türkei, Algerien, Griechenland, Italien und im Amazonasregenwald, der mittlerweile mehr CO2 ausstößt, als er kompensieren kann. Darüber hinaus Flutkatastrophen und Überschwemmungen, auch hier in Deutschland. Der Golfstrom droht zusammen zu brechen, der Jetstream destabilisiert sich zunehmend und Arten sterben immer weiter.

Deshalb gehen wir auf die Straße!

Da das Infektionsgeschehen es erfordert, protestiere wir mit Mundschutz und Abstand!