10. September 2021
von Anette Schulte
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Globaler Klimastreik am 24.09.21 – #AlleFürsKlima

Am Freitag, dem 24.09. gehen Menschen weltweit protestieren, um für Klimagerechtigkeit zu kämpfen, das weltweite Artensterben einzudämmen und das 1,5-Grad-Limit des Pariser-Klimaabkommens einhalten zu können. auch hier in Bielefeld organisiert die Bewegung Fridays for Future, zusammen mit dem Klimabündnis Bielefeld eine Demonstration für unsere Zukunft.

Wir treffen uns um 14:00 Uhr am Hauptbahnhof, um laut auf uns und unsere Interessen aufmerksam zu machen. Unser Weg geht über die Straße, um der Politik klarzumachen, dass:

  • wir jetzt konsequent die bestehende Klimakrise bekämpfen müssen
  • bei allen Entscheidungen die Klimaziele berücksichtigt und umgesetzt werden müssen
  • die jungen Menschen bei der Klimadebatte mehr Einfluss erhalten müssen
  • und die Bundestagswahl am 26.09. eine Klimawahl sen muss.

Die Klimakatastrophe verändert seit vielen Jahren unser Leben und seit Jahrzehnten wissen wir, welche dramatischen Folgen auf uns zu kommen. Es sterben weltweit Menschen an den Folgen des von uns verursachten Klimawandels – und es werden immer mehr, wenn wir jetzt nicht handeln. Allein die Geschehnisse dieses Jahres zeigen, wie drastisch unsere Lage ist: verheerende Brände in Kalifornien, Russland, der Türkei, Algerien, Griechenland, Italien und im Amazonasregenwald, der mittlerweile mehr CO2 ausstößt, als er kompensieren kann. Darüber hinaus Flutkatastrophen und Überschwemmungen, auch hier in Deutschland. Der Golfstrom droht zusammen zu brechen, der Jetstream destabilisiert sich zunehmend und Arten sterben immer weiter.

Deshalb gehen wir auf die Straße!

Da das Infektionsgeschehen es erfordert, protestiere wir mit Mundschutz und Abstand!

7. September 2021
von Anette Schulte
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Pressemeldung: Einweihung des Fridays for Future Wäldchen

Bielefeld, 06.09.2021
Parents Future lädt alle Spender*innen für das „Fridays-Wäldchen“ sowie alle Interessierten am Freitag, dem 10.September um 14:30 Uhr herzlich zur Einweihung des neugepflanzten Waldstückchens unterhalb des Tierparks Olderdissen (Am Pferdekamp 51)  ein.
„Auch wenn wir das Wäldchen aufgrund von Infektionsschutzvorschriften nicht wie geplant bei einer gemeinsamen Aktion selber pflanzen konnten, möchten wir uns eine kleine Einweihungsfeier mit Kaffee, Kuchen und Musik nicht nehmen lassen.“, so Romy Mamerow von den Parents for Future.
Das Wäldchen war ein Geschenk der Parents an die Fridays for Future anlässlich deren einjährigen Bestehens im Januar 2020. Mamerow weiter: „Mit dieser Geste möchten wir Parents uns herzlich bei den Fridays for Future bedanken für deren unermüdlichen und kreativen Einsatz für unser aller Zukunft.“

Bei der Veranstaltung wird es kleine Redebeiträge vom Stadtförster Thomas Busche, der Revierleiterin Anna Rosenland sowie von Adalbert Niemeyer-Lüllwitz vom BUND geben, die etwas über den aktuellen Zustand des Bielefelder Waldes sowie über nachhaltige Waldwirtschaft erzählen werden.

Ruth Wegner, ebenfalls von den Parents for Future aus Bielefeld, betont: „Um die Erderhitzung auf unter 1,5°C zu begrenzen, braucht es mehr, als ein paar Bäume zu pflanzen, beispielsweise einen deutlich schnelleren Kohleausstieg, eine beherzte Verkehrswende und eine Agrarwende, die den Ansprüchen auf das Pariser Klimaziel gerecht wird! Dennoch möchten wir mit dieser Aktion dazu beitragen, dass der Bielefelder Wald als Lebensraum für Mensch und Tier erhalten bleibt.“

2. September 2021
von Anette Schulte
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Pressemeldung: Oma, gib ihnen Deine Stimme!

Der Seniorenrat Bielefeld und Parents for Future Bielefeld rufen in einer gemeinsamen Aktion zur Stimmabgabe bei der Bundestagswahl für Klima- und
Umweltschutz auf.

Bielefeld, 1.9.2021: Die anstehende Bundestagswahl muss die Chance für eine nachhaltige Klimapolitik eröffnen. Im Interesse der nicht-wahlberechtigten Kinder und Jugendlichen haben Eltern und Großeltern die Verantwortung mit ihrer Wahlentscheidung die notwendige Weichenstellung für die Erhaltung eines lebenswerten Planeten zu gewährleisten.
Auf diese Verpflichtung und die Bedeutung der Bundestagswahl für den Klimaschutz wollen Parents for Future Bielefeld und der Seniorenrat Bielefeld mit einer gemeinsamen Postkartenaktion hinweisen. „Die Bundestagswahl ist Klimawahl“, so Regina Bechthold von Parents for Future: „Die derzeit Heranwachsenden werden die ersten Leidtragenden des Klimawandels sein. Gleichzeitig ist es die letzte Generation, die einen katastrophalen
Klimawandel noch verhindern kann.“
„Der Seniorenrat hat sich bereits 2019 mit einer Resolution zur Verantwortung der älteren Generation für die menschengemachte Klimaerhitzung bekannt. Daraus gilt es dringend die Konsequenzen zu ziehen“, so Wolfgang Aubke, Vorsitzender vom Seniorenrat Bielefeld. Die aktuellen Daten des IPCC-Berichts zur Klimaveränderung verlangen eine einheitliche und generationenübergreifende Wahlentscheidung.

Nicht wahlberechtigte Kinder und Jugendliche können die Postkarten an die Menschen schicken, die ihnen ihre Stimme geben sollen. Aber auch alle anderen dürften die Karten nutzen, um Nichtwähler oder “Nicht-in-ihrem-Sinn-Wähler von der “richtigen” Stimmabgabe zu überzeugen.

Die Karten sind über Parents for Future Bielefeld erhältlich.

25. August 2021
von Anette Schulte
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Online-Podiumsdiskussion: Wer rettet das Klima?

Das Klimabündnis Bielefeld lädt am 30.8.21 um 16:00 Uhr zu einer Online-Podiumsdiskussion zum Thema „Wer rettet das Klima“ ein.

Gäste bei der Diskussion sind Wiebke Esdar (SPD), Britta Haßelmann (B90/Die Grünen), Friedrich Straetmanns (Die Linke), N.N. (CDU)

Anmeldungen bitte unter: info@klimabuendnis-bielefeld.de

Hitzesommer, Waldbrände und Starkregen zeigen, dass der Klimawandel längst bei uns angekommen ist. Der durchschnittliche Temperaturanstieg in Europa liegt bei 1,2 Grad. 2021 droht Deutschland der höchste CO2 Emissionsanstieg seit 1990. Ursache ist, wie der Thinktank Agora Energiewende meldet, dass die Sektoren Industrie, Gebäude und Verkehr ihre Sektorenziele verfehlt haben, wie im Klimaschutzgesetz festgeschrieben. Der beschlossene viel zu späte Kohleausstieg, erst 2038, verbraucht schon 2/3 Drittel des verbleibenden CO2 Budgets für Deutschland, von 6,7Milliarden t.

Die Themen Agrarwende und Ernährungswende werden in der öffentlichen Diskussion oft blockiert. Doch muss die „Nutztierhaltung“ nicht drastisch und kontinuierlich vermindert werden? D.h. eine Verminderung des Fleischkonsums hin zu pflanzenbasierter Ernährung?

Ein Schlüssel zur Risikovorsorge ist eine nachhaltige Landwirtschaft. Wie, d.h. mit welchen Maßnahmen/Gesetzen, Geboten und Verboten können ökologische und soziale Transformationen in unserer Gesellschaft gelingen?

25. August 2021
von Anette Schulte
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Die Klimawette kommt nach Bielefeld

Am Sonntag, dem 29. August wird die „Die KLIMAWETTE“ in Bielefeld sein. Wir treffen uns um 17:00 Uhr am Rathausvorplatz, um das Anliegen der Initiative zu unterstützen.

Die Klimaschutzinitiative „DIE KLIMAWETTE“ radelt diesen Sommer 100 Tage für ambitionierteren Klimaschutz quer durch Deutschland. Unter dem Motto „Kickt die Tonne“ macht das Team mit Lastenrad und einer Tonne CO2 in 200 Städten halt. Am 29.08.21 ist die Klimawette auch in Bielefeld. Seid dabei und kommt um 17 Uhr zum Rathausplatz, um mehr über die Wette zu erfahren und zu schauen ob Euer Stadtoberhaupt die Wette für Bielefeld annimmt!

Die gesamte Route findet sich unter https://www.dieklimawette.de/sommertour.

19. August 2021
von Anette Schulte
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2 Jahre Klimanotstand – Menschenkette rund um´s Rathaus

An die Hundert Menschen sind dem Aufruf des Klimabündnis Bielefeld zu einer Menschenkette anlässlich der Ausrufung des Klimanotstands gefolgt. Nachdem Carsten Lottner Fernando einen offenen Brief an die im Bielefelder Stadtrat vertretenen Parteien vorgelesen hat, wurde eine eindrucksvolle und bunte Menschenkette rund um das Rathaus gebildet. Viele Protestierende trugen Banner und Schilder mit Botschaften an die verantwortlichen Politiker*innen.
Vielen Dank an die Trommler*innen der Gruppe „Samba rua viva“, die durch ihre Begleitung für eine tolle Stimmung gesorgt haben.

Vor zwei Jahren hat die Stadt Bielefeld den Klimanotstand beschlossen! Inzwischen hat das Bundesverfassungsgericht die absolute Notwendigkeit und Dringlichkeit einer ambitionierten Klimaschutzpolitik bestätigt. Der aktuelle IPCC-Bericht warnt, bereits 2030 könnten 1,5 Grad Erwärmung erreicht werden. Dazu hat in Deutschland die Hochwasser-Katastrophe verheerende Folgen in den Gebieten – mehr als 170 Menschen sind dabei gestorben.

Die Zeit läuft also, was ist seit dem in Bielefeld geschehen?

Wir fordern ein klares Bekenntnis zur Klimaneutralität bis 2035 und die konsequente Umsetzung aller dafür notwendigen Maßnahmen!

Klimaschutz jetzt – die Zeit läuft!

Hier geht´s zur Pressemeldung und hier zum offenen Brief an die im Bielefelder Stadtrat vertretenen Parteien.

19. August 2021
von Romy Mamerow
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Offener Brief an die im Bielefelder Stadtrat vertretenen demokratischen Parteien und Wählergemeinschaften

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Clausen,
sehr geehrte Fraktionsvorsitzende,

Sie wurden im September von den Bielefelder Bürger:innen gewählt, um Verantwortung für unsere Stadt zu übernehmen – dringende Themen gibt es reichlich.
Der Rat hat in seiner Sitzung vom 11.07.2019 den Klimanotstand beschlossen. Am 19.09.2019 erfolgte im Haupt-, Wirtschafts- und Beteiligungsausschuss eine Konkretisierung der Maßnahmen, die seitens der Politik und der Verwaltung unternommen werden sollen. Auch wenn betont wurde, dass es sich nicht um ein verpflichtendes Programm zur Abwendung des Klimanotstands handele, wurde doch zu den Forderungen der Fridays for Future-Bewegung detailliert Stellung genommen.

Eine Säule im Kampf gegen die Klimakatastrophe bildet das Handlungsprogramm Klimaschutz, auf das in der Vorlage Bezug genommen wird. Es wird darauf verwiesen, dass es 2020 einen Zwischenbericht geben soll. Diesen Bericht hat es unserer Kenntnis nach bislang nicht gegeben. Ferner wird prinzipiell anerkannt, dass die Maßnahmen schneller umgesetzt werden müssen. So heißt es dort: „Für eine deutlich schnellere Umsetzung wäre eine Überprüfung der zeitlichen Priorisierung der Maßnahmen notwendig und eine angepasste Planung mit einer Abschätzung der zusätzlich benötigten Ressourcen für eine Umsetzung. Das könnte im Zusammenhang mit der Vorlage des Zwischenberichts geschehen“
Da es den Zwischenbericht nicht gegeben hat, fällt auch diese angekündigte Überprüfung aus. Und die Zeit drängt inzwischen immer mehr. Daher erneuern wir unsere Forderung, den Zwischenbericht noch im Herbst vorzustellen und öffentlich zu diskutieren.

Zusätzlich wurde auch der Klimabeirat auf Antrag von Fridays for Future aktiv:
„In Anbetracht dieser Umstände empfiehlt der Klimabeirat (Sitzung vom 25.05.2021) dem Ausschuss für Umwelt und Klima mit Nachdruck, das im Handlungsprogramm Klimaschutz der Stadt Bielefeld festgehaltene Ziel der Klimaneutralität bis 2050 entsprechend auf 2035 anzupassen. Damit würde nicht nur den ausdrücklichen Empfehlungen der Wissenschaft und den Ambitionen der Staatengemeinschaft nachgekommen, sondern auch den Klimanotstandsforderungen von 2019, zu denen sich die Stadt nach wie vor bekennt“

Hinzu kommt, dass auch die weiteren Klimaschutzktivitäten in Bielefeld starke Zweifel an der Ernsthaftigkeit, zumindest aber ihrer Effektivität aufkommen lassen:
1. Die im Handlungsprogramm Klimaschutz vorgesehenen Maßnahmen bleiben sowohl zeitlich als auch hinsichtlich ihrer erwarteten Wirkung und des Controllings nebulös.
2. Im Unterschied zur nun beschlossenen Nachhaltigkeitsstrategie gibt es keinen Akteur, der für die Steuerung des Gesamtpaketes verantwortlich ist.
3. Die in der Informationsvorlage vom 19.09.2019 (s.o.) genannten Maßnahmen, die zur Umsetzung kommen sollen, sind nicht nur sehr vage und oft mit Vorbehalt benannt. Auch
angekündigte Gutachten, Prüfungen, Erarbeitung von Leitlinien etc. haben bislang nicht stattgefunden, zu keinen Beschlüssen geführt (z. B. Machbarkeitsstudie Verkehrsmanagement, Gutachten Parkraum in der Innenstadt etc.) oder
sind für die BürgerInnen nicht bekannt geworden.
4. Der angekündigte Zeitrahmen der Maßnahmen, auf die positiv verwiesen wird, ist komplett gesprengt worden (z. B. Radverkehrskonzept, Nahverkehrsplan etc.).

Last but not least hat der angekündigte Einbezug der Bielefelder Bevölkerung nicht stattgefunden. Sie, Herr Oberbürgermeister, werden im entsprechenden Protokoll des Ausschusses folgendermaßen wiedergegeben: „Die Vorlage lege noch nichts fest und nehme keine Ergebnisse vorweg, sei aber die Zusage, sich auf den Weg zu machen und transparent alle Betroffenen zu beteiligen.“ Die fehlende Beteiligung ist u. E. auch dafür verantwortlich, dass sowohl die Parteienlandschft als auch die Bielefelder Bevölkerung auf dem Wege ist, sich immer mehr in Lager aufzuspalten. Klimaschutz aber ist die Sache aller Bürger:innen!

Das Klimabündnis fordert vor dem Hintergrund der sich ständig verschlechternden Klimasituation Politik und Verwaltung auf, ihre klimapolitischen Anstrengungen vor allem im Hinblick auf die Erreichung von Zielen schon bis zum Jahr 2035

  • zu überprüfen,
  • neu zu ordnen
  • zu ergänzen und vor allem
  • eine effektive Lenkungsstruktur aufzubauen.

Diese Arbeit sollte umgehend unter größtmöglichem Einbezug der Bielefelder Bevölkerung geschehen. Was 2015 mit dem Zukunftsforum möglich war, kann auch in den Jahren 2021/2022 mit noch effektiveren Mitteln geschehen (z. B. mit Bürger:innenversammlungen).

Wir sind uns bewusst, dass sowohl die Corona-Pandemie als auch die Kommunalwahl viele Ressourcen gebunden haben und z. T. noch binden. Wir wollen aber nicht von Notstand zu Notstand laufen, sondern müssen endlich das Heft des Handelns wieder in die Hand bekommen. Davon sind wir leider weit entfernt.
Daher rufen wir gemeinsam mit Fridays for Future als Sie Vertreter:innen der Bielefelder Zivilgesellschaft und Wirtschaft auf, entschlossen zu handeln und die notwendigen Klimaschutzmaßnahmen sofort zu ergreifen! Wenn wir noch etwas tun können, dann JETZT!

Wir stehen gern für Gespräche bereit, um die weitere Entwicklung des Klimaschutzes unter Einbindung der Bielefelder Bevölkerung voranzutreiben.
Mit klimafreundlichen Grüßen

Für das Klimabündnis Bielefeld
Dr. Angelika Claußen

Fridays for Future
David Nalimov

Parents for Future
Carsten Lottner

Klimabündnis Bielefeld
Das Klimabündnis Bielefeld ist ein Zusammenschluss von 30 Organisationen und Initiativen. Ziel ist es, die Aktivitäten gegen den Klimawandel und für ökologische und soziale Gerechtigkeit auf lokaler Ebene zu bündeln und die Öffentlichkeit auf Missstände aufmerksam zu machen. www.klimabuendnis-bielefeld.de

Der Brief wurde am 15. August 2021 versendet.

15. August 2021
von Anette Schulte
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Parents for Future beim RiseUp! in Berlin

Wir haben uns zahlreichen anderen Klimagruppen angeschlossen, um im Zentrum Berlins zu zeigen, dass wir das politische „Weiter-So“ nicht länger akzeptieren wollen.

Es gab und gibt viele kreative und bunte Aktionen. Siehe https://augustriseup.de/

Leider wurden gleich zu Anfang einige geplante Aktionen von der Polizei verhindert. Zu der gefühlten 1:1 Betreuung durch „Team Blau“ am ersten Tag passt die Aussage von GdP-Landeschef Norbert Cioma: „Aus Angst vor schlechten Bildern“ seien kurz vor den Wahlen neun Tage hintereinander sämtliche Hundertschaften im Dienst.

Die vielen tollen Menschen beim RiseUp haben sich aber nicht davon abhalten lassen, ihren Protest laut, kreativ und auch ungehorsam auf die Straße zu bringen. Und wir waren (und sind teilweise immer noch) dabei!
Einen sehr schönen Eindruck von den Aktionen mit tollen Fotos und einem Pressespiegel bieten die Tagesberichte auf der RiseUp-Seite

Hier eine kleine Auswahl von unseren Eindrücken:

Vor dem Brandenburger Tor:

 

Monbijou-Park:

 

Bauernverband:

Landwirtschaftsministerium:

CDU-Zentrale:

Demozug am Dienstag:
 
NRWE-Landesvertretung:

 

Regeneration 😉

12. August 2021
von Anette Schulte
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Pressemitteilung: Aktiv gegen Fake-Plakate

Parents for Future machen auf rechtspopulistische Hintergründe aufmerksam

Bielefeld, 12.8.2021: „Das geht gar nicht!“ So ist die einhellige Meinung der Parents for Future Bielefeld (P4F), was die Schmutzkampagne einer dubiosen Initiative aus dem rechten Spektrum anbelangt. Die sogenannte Conservare communication GmbH hat in zahlreichen Städten auf Großflächenplakaten Negativbotschaften im Design der Partei Bündnis 90/Die Grünen verbreitet – auch in Bielefeld.

„Die breite Streuung der Fake-Plakate überschreitet bei weitem die Linie eines fairen und demokratischen Wahlkampfes. Falsche Botschaften mit vorgetäuschtem Absender (Die Grünen) zu verbreiten, hat nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun und ist gefährlich“, so Kai Schulte von den P4F.

Wir setzen nun ein deutliches Zeichen gegen diese Diffamierungsaktion! Mit Worten wie „Fake“, „Lüge“ und „Rechter Mist“ sowie eindeutigen Symbolen – gehalten vor die Plakate – stellen wir klar, dass falsche Botschaften verbreitet werden. Die daraus entstandenen Motive verbreiten wir in den sozialen Medien und bitten um Veröffentlichung auch in den Zeitungen.

Zudem kritisieren wir, dass der Absender nicht den Mut hat, sich umfänglich zu erkennen zu geben. Verantwortlich zeichnet sich ein David Bendels, ehemaliges CSU-Mitglied, der laut zahlreichen Medienberichten seit Jahren offen mit der AfD sympathisiert. Er ist Vorsitzender des „Vereins zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten“ und Chefredakteur der Rechtspostille „DeutschlandKurier“. LobbyControl warnt, dass das nebulöse Konstrukt aus GmbH, Verein und weiteren Verflechtungen (bis in die Schweiz) dazu dient, die Transparenzregeln des Parteienrechts zu umgehen. So fließen große Beträge wahrscheinlich einzelner Großspender verschleiert in den Wahlkampf – und gipfelt unter anderem in Schmutzkampagnen.

Wir hinterfragen auch, ob die Vermieter der Standorte für die Großflächenplakate ihre Geschäftsbedingungen nicht rasch schärfen müssten, um künftig derart zweifelhafte Kunden und Aktionen eindeutig ausschließen zu können.

     

 

 

12. August 2021
von Anette Schulte
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Pressemitteilung: Zwei Jahre Klimanotstand. DIE ZEIT LÄUFT!

 „Zwei Jahre Klimanotstand . DIE ZEIT LÄUFT!“ Unter diesem Motto rufen Aktivistinnen aus der FridaysforFuture Bewegung und aus vielen anderen Organisationen zu einer Menschenkette  rund ums Rathaus am Freitag, den 20.08.2021  auf.

Sie machen darauf aufmerksam, dass ihrer Ansicht nach viel zu wenig für den Klimaschutz getan wird. Die Kritik trifft vor allem die Verwaltung, aber auch die politischen Parteien. In einem offenen Brief an den Oberbürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden wird anerkannt, dass Bielefeld sich bereits auf den Weg gemacht habe. So sei das Handlungsprogramm Klimaschutz auf den Weg gebracht worden. Gleichzeitig würde aber deutlich, dass der überwiegende Teil der Aktivitäten auf Konzepten, Ankündigungen, Gutachten und Plänen beruhe. Hinzu komme, dass diese Konzepte und Pläne oft keine konkreten Ziele und vor allem keine passgenauen Maßnahmen und verbindlichen Zeiträume formulierten. Es bleiben die Fragen unbeanwortet:  wann eigentlich was wirklich umgesetzt ist und was nach der Umsetzung erreicht ist. Last but not least käme selbst die Verabschiedung von Konzepten und Plänen viel später zustande als angekündigt. So z.B. die Umsetzung des Radverkehrskonzeptes, das bereits Ende Dezember 2019 beschlossen sein sollte und umsetzungswirksam erst jetzt in der Juni-Ratssitzung 2021 auf der Tagesordnung stand. Ähnlich ergeht es dem Nahverkehrsplan, der spätestens im ersten Quartal 2020 beschlossen sein sollte und der auch heute noch nicht einmal vorliege. „Es verfestige sich der Eindruck„, so David Nalimov, Sprecher der Bielefelder FFF-Bewegung, „dass zwar gute Absichten zu erkennen sind, aber nicht dem Ernst der Situation gemäß der Klimaschutz professionell und vorrangig betrieben werde“. Auch wenn die Sondersituation Corona berücksichtigt werde: gerade diese zeige, dass Politik und Verwaltung immer mehr von Krise zu Krise laufe und das Heft des Handelns nicht mehr in der Hand habe. Hitzewellen, sterbende Wälder im Teutoburger Wald und die anhaltende Wasserknappheit sowie die drohenden Gefahren von Hochwasser ständen bereits auch in Bielefeld vor der Tür.

Wir fordern daher von Politik und Verwaltung, dass sie endlich den versprochenen Zwischenbericht zum Handlungsprogramm Klimaschutz und zum Klimanotstand auf den Tisch legt und öffentlich breit diskutieren lässt“,  so Angelika Claussen, Sprecherin des Bielefelder Klimabündnisses. „Wir fordern aber auch, dass die bestehenden Programme und Maßnahmen überprüft und neu formuliert werden – und das unter Einbezug der Bielefelder Bevölkerung“ – und zwar so schnell wie nur irgend möglich. Die Zeit läuft! „(David Nalimov)

Zugleich stehe die Bielefelder Klimabewegung für Gespräche mit Politik und Verwaltung bereit um gemeinsam am zukünftigen Weg zu arbeiten.

Die Aktion beginnt um 14:30 Uhr.