8. Mai 2026
von Anette Schulte
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Offener Brief an die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz (AfUK)

Anlässlich des FDP-Antrages im AfUK, den Klimanotstand abzuschaffen und weniger Geld für Klimaschutz auszugeben, haben wir den folgenden Offenen Brief an die Ausschussmitglieder geschickt:

Bielefeld, 05.05.2026

Sehr geehrte Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz,

Der Europäische Klimazustandsbericht 2025 der Weltorganisation für Meteorologie und des EU-Klimadienstes Copernicus (1) macht es klar und deutlich: Europa ist der sich am stärksten erhitzende Kontinent. Bleiben wir auf dem jetzigen Emissions-Pfad, dann wird ein Leben wie wir es heute kennen, für kommende Generationen nicht mehr möglich sein. Unsere Versorgungssicherheit wird durch den Klimawandel bedroht. Wir befinden uns im Klimanotstand! Ob wir wollen oder nicht. Wir werden uns anpassen müssen. Entweder „by Design“ oder „by Desaster“. Entscheiden wir uns für „by Desaster“ gilt am Ende im Kampf um begrenzte Ressourcen das Recht des Stärkeren. Wir plädieren für „by Design“! Die Lasten müssen gerecht verteilt werden. Niemand darf zurückgelassen werden. In der notwendigen Transformation steckt auch eine Chance. Die erneuerbaren Energien sind Freiheitsenergien, die uns unabhängig machen von externen Ressourcen wie Öl und Gas.

Politiker:innen, Sie, müssen jetzt die Weichen stellen, sodass heutige, aber auch künftige Generationen ein gutes Leben auf diesem Planeten führen können. Bielefeld hat wenig finanziellen Spielraum. Aber: Bielefeld muss trotzdem klimaneutral werden. Nicht alles, was Politiker:innen tun können, um klimaneutral zu werden, kostet die Kommune viel Geld.

Man könnte beispielsweise zur Verkehrsvermeidung beitragen, indem Rahmenbedingungen geschaffen werden, die private Akteure anreizt, in Nachverdichtung entlang bestehender ÖPNV-Achsen zu investieren oder die mehr Nutzungsmischung ermöglichen und forcieren. (Stellplatzsatzung, Planungsrecht, Städtebauförderung, …). Oder man könnte Tempo 30 km/h innerorts ausweiten. Niemandem wird das Autofahren verboten. Alle dürfen nur weniger schnell fahren. Es dient neben dem Klimaschutz auch der Verkehrssicherheit, dem Lärmschutz,… Also ein mehrfacher Gewinn. Weitere Maßnahmen, die die Kommune wenig kosten und schnell wirken sind z.B. Citymaut, Parkraumbewirtschaftung, Radwege auf Fahrbahnen abmarkieren, Stellplätze im öffentlichen Raum zu Baumscheiben umgestalten, mehr Einbahnstraßen, … Die Abfederung sozialer Härten sollten dabei selbstverständlich immer mitgedacht werden. Bitte denken Sie auch an die Vermeidung von klimaschädlichem Verhalten: Sie könnten dafür Sorge tragen, dass Bäume nicht mehr so leicht gefällt und Gebäude nicht mehr so leicht abgerissen werden, naturnahe und landwirtschaftlich genutzte Flächen und Wälder erhalten bleiben. Forcieren Sie Entwicklungen im Innenbereich (siehe oben) und schützen Sie den Außenbereich. Auch das hilft und kostet die Kommune so gut wie nichts.

Alle Ideen müssen auf den Tisch. Und falls Sie für Ihre Ideen mehr Geld benötigen oder Ihre Wunsch-Regelungen nicht kommunal getroffen werden können, dann setzen sie sich für eine bessere finanzielle Ausstattung von Kommunen oder entsprechende Rahmenbedingungen bei Ihren Kollegen in Bund oder Land ein. Nichts tun, abwarten, ist hier keine Option. Wir brauchen mehr, nicht weniger Tempo auf dem Weg zur Klimaneutralität. Damit auch unsere Kinder und Enkel noch ein lebenswertes Bielefeld vorfinden. Können wir auf Sie zählen?

Mit freundlichen Grüßen

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8. Mai 2026
von Mechthild Giebeler
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1.Mai 2026 Kultur- und Familienfest des DGB Bielefeld im Ravensberger Park

 

 „Besteuerung der Superreichen“ – Einführung einer Milliardärssteuer.

So lautete das Thema, welches wir gemeinsam mit Gruppen aus dem Klimabündnis den Besucher*innen beim DGB-Fest präsentiert haben.
Zusammen mit Greenpeace, FFF, BUND, XR und Gemeinwohl-Ökonomie haben wir Parents For Future Bielefeld die Besucher*innen des DGB-Festes eingeladen, sich kreativ unserem Thema zu nähern.

Auch wenn die Klimakrise aktuell in den Medien keine besondere Aufmerksamkeit erzielt, weitet sie sich permanent aus. Die Temperaturrekorde vor allem auch in Europa steigen von Jahr zu Jahr, Waldbrände nehmen auch in Deutschland deutlich zu und Starkregenfälle sorgen für Überschwemmungen und Ernteausfälle. Wirksame Maßnahmen gegen die Klimakrise und für Klimaanpassung werden von der Politik mit Verweis auf die fehlenden Finanzmittel nicht angegangen und zugunsten kurzfristiger, angeblich wichtigerer Aktivitäten, z.B. dem sehr klimaschädlichen Tankrabatt, abgelehnt.

Wir fordern die Politik auf, das Besteuerungssystem so aufzustellen, dass es fair, sozial gerecht und ökologisch ist. Aktuell zahlt der Durchschnittsverdiener an Abgaben auf Einkommen 43 %, Multimillionäre aber nur 25%. 60% des Vermögens in Deutschland entfällt auf nur 10% der Bevölkerung und eine Vermögenssteuer wird immer noch nicht erhoben. Der CO2-Verbrauch von Superreichen liegt bei 2.300 t/Jahr, der Durchschnittsverbrauch pro Kopf liegt bei 10t/Jahr. Diese wenigen Beispiele zeigen, dass das aktuelle Steuersystem nicht gerecht ist und damit auch die Kosten der Klimakrise nicht von den Personen bezahlt werden, die sie mit einem hohen Anteil verursachen.

Auf dem Stand der Parents for Future haben wir einige Beispiele für Steuerungerechtigkeiten, unterschiedliche finanzielle Belastungen von Durchschnittsbürgern und Superreichen sowie Schieflagen in der juristischen Beurteilung von Bürgergeld- und Steuerbetrug anschaulich über Mitmachaktionen dargestellt.

Viele Besucher*innen beteiligten sich an unseren Schätzfragen und waren über die Ergebnisse erstaunt. Insbesondere der Vergleich der Einsparungen durch Sozialreformen (ca. 4,5 Milliarden €) zur Erhebung einer Vermögenssteuer von 2 % ab einem Millionenvermögen (ca. 40 Milliarden €) führte zu großer Verwunderung. Angesichts der Faktenlage gab es im Publikum viel Zustimmung zu unserer Forderung, eine Milliardärssteuer einzuführen, um damit z.B. Kosten der Klimakrise sozial gerecht zu finanzieren.

Die Beteiligung am 1. Mai-Fest des DGB im Rahmen des Klimabündnisses war aus unserer Sicht sehr gelungen. Vielen Dank an alle Menschen, die vorbeigeschaut und sich informiert haben!

 

10. April 2026
von Anette Schulte
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Parents for Future rufen zu ernsthaftem Klimaschutz auf

Pressemeldung anlässlich der Artikel zu Vorschlägen der FDP zum Rückbau der kommunalen Klimaschutzpolitik in Westfalen-Blatt und Neue Westfälische

Bielefeld, 10.04.2026

Die FDP fordert in der Neuen Westfälischen vom 31.03.2026 einen Rückbau der kommunalen Klimaschutzpolitik. So soll der Bielefelder Klimabeirat abgeschafft werden, ein Gremium, das im Jahr 2020 durch einen Beschluss des Rats der Stadt Bielefeld gegründet wurde, um die kommunale Klimaschutzpolitik zu begleiten. Zudem wird grundsätzlich in Frage gestellt, ob Klimaschutzpolitik auf kommunaler Ebene effektiv umgesetzt werden kann. Die Erklärung des Klimanotstands soll daher laut FDP aufgehoben werden.

Angesichts der sich zuspitzenden Klimakrise und der dringenden Warnungen von Klimaforschenden weltweit, fordern die Parents for Future Bielefeld dagegen eine ehrgeizige und konsequente kommunale Klimaschutzpolitik. „Die Beendigung des Klimanotstandes und die Abschaffung des Klimabeirats würden bedeuten, die Augen vor der Realität zu verschließen und so zu tun, als gäbe es keinen Notstand“, so Anette Schulte von den Parents for Future Bielefeld. „Die Realität sieht jedoch anders aus: Wetterextreme in der ganzen Welt und auch in Bielefeld nehmen deutlich zu. Vorbeugende Klimaschutzmaßnahmen sind daher wichtig, um die Lebensqualität der Menschen zu sichern. Dabei spielt der Klimabeirat eine wichtige Rolle.“, so Schulte weiter. Auch für den Geldbeutel sei fehlender Klimaschutz spürbar, wie die aktuelle Energiekrise deutlich zeige.

Laut FDP soll sich die Stadt Bielefeld auf die Politikbereiche konzentrieren, auf die sie Einfluss hat. „Diese Annahme impliziert, dass die Stadt Bielefeld kaum Spielraum hat, den Ausstoß von klimaschädlichen Emissionen zu verringern“, führt Mechthild Giebeler von den Parents for Future an. „Natürlich kommt der Bundesebene eine große Bedeutung für das Erreichen der Klimaziele zu. Für die Umsetzung von Maßnahmen sind allerdings zum großen Teil die Kommunen zuständig, so dass jede einzelne Kommune konkrete Maßnahmen für das Erreichen der Klimaziele umsetzen sollte.“

Mehrere Organisationen aus dem Klimabündnis Bielefeld arbeiten gegenwärtig an einem Bürgerantrag, den sie zeitnah bei der Stadt Bielefeld einreichen werden. Darin wird der Rat der Stadt Bielefeld aufgefordert, einen Katalog mit überprüfbaren Maßnahmen zu erstellen, um die Klimaziele zu erreichen.

Ein verantwortungsvolles Klimaschutzkonzept für Bielefeld mit überprüfbaren Maßnahmen auf lokaler Ebene sei laut Parents for Future Bielefeld das Gebot der Stunde, um den bestehenden Klimanotstand wirksam zu bekämpfen. Entsprechend fordert die Organisation die Bielefelder Ratsfraktionen dazu auf, sich in der Ratssitzung am 23. April gegen den FDP-Antrag zu stellen und ein klares Zeichen des Miteinanders für Klimaschutz und Resilienz der Stadt Bielefeld zu setzen.

20. März 2026
von Anette Schulte
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Petition: Mehr Verkehrssicherheit auf dem Schulweg in Bielefeld

https://www.openpetition.de/petition/online/mehr-verkehrssicherheit-auf-dem-schulweg-in-bielefeld

Vom VCD wurde eine Petition für mehr Verkehrssicherheit auf dem Schulweg eingereicht, die von vielen weiteren Organisationen in Bielefeld unterstützt wird. Unter anderem von Parents for Future.
Die Petition richtet sich an die Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld.

Bitte helft mit, die Petition bekannt zu machen! Teilt den Link oder den QR-Code, druckt hier Listen aus und sammelt Unterschriften z.B. auf Spielplätzen in der Nachbarschaft.

(Die Listen können anschließend auf der Seite der Online-Petition hochgeladen werden).

Petitionstext:

Wir fordern, dass die Stadt Bielefeld die neue Straßenverkehrsordnung von 2024 bis zum Schuljahresbeginn im Herbst 2026 umsetzt.

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20. Februar 2026
von Anette Schulte
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Stellungnahme der Parents for Future Bielefeld zum Infrastruktur-Zukunftsgesetz

Bereits am 26.02.2026 soll im Bundestag über den Gesetzentwurf zum „Infrastruktur-Zukunftsgesetz“ abgestimmt werden.
Viele der im Gesetzentwurf aufgeführten Beschleunigungsmaßnahmen greifen dezidiert und gravierend den Natur- und Umweltschutz an. Angesichts des schlechten Zustands der Natur und der Vielzahl unbewältigter ökologischer Probleme sehen wir es als unverantwortlich an, das vorgelegte Infrastruktur-Zukunftsgesetz mitzutragen.

Wir haben daher mit einem Schreiben an die Mitglieder des Bundestages der Region OWL appelliert, den Gesetzentwurf abzulehnen. Weiterhin haben wir unser Positionspapier an die Ministerien für Verkehr und für Umwelt geschickt.

Stellungnahme der Parents for Future Bielefeld zum Infrastruktur-Zukunftsgesetz:

In den kommenden Tagen beginnt das parlamentarische Verfahren zum Entwurf des „Infrastruktur-Zukunftsgesetzes“. Die Koalition strebt damit eine Beschleunigung von Aus- und Neubauvorhaben an. Dabei setzt sie auf Änderungen mit weitreichenden negativen Folgen:

Viele der im Gesetzesentwurf aufgeführten Beschleunigungsmaßnahmen greifen dezidiert und gravierend den Natur- und Umweltschutz an. Angesichts des schlechten Zustands der Natur und der Vielzahl unbewältigter ökologischer Probleme sehen wir es als unverantwortlich an, das vorgelegte Infrastruktur-Zukunftsgesetz mitzutragen.

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16. Januar 2026
von Anette Schulte
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Mehrere Gruppen aus dem Klimabündnis machen Vorschläge zum Klimaschutzprogramm der Bundesregierung

Über eine Pressemeldung vom 8.12.25 wurden zivilgesellschaftliche Verbände eingeladen, Vorschläge zur Ausgestaltung des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung einzubringen.

Daraufhin haben zehn Organisationen aus dem Klimabündnis gemeinsame Vorschläge zu den Bereichen Verkehr/Mobilität und Gebäude/Wohnen erarbeitet und eingereicht, da der Nachholbedarf zum Erreichen der Klimaziele in diesen Bereichen besonders massiv ist.

Im folgenden der Wortlaut des eingereichten Dokumentes der Gruppen:

Parents For Future Bielefeld, Students For Future Bielefeld, Extinction Rebellion Bielefeld,Mut zur Verkehrswende, Bielefeld pro Nahverkehr, Teachers For Future Bielefeld, Fridays For Future Bielefeld, Greenpeace OG Bielefeld, Kidical Mass Bielefeld, Health For Future Bielefeld

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24. November 2025
von Anette Schulte
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Offener Brief an die Mitglieder des Rates der Stadt Bielefeld

Offener Brief zum Download

November 2025

Sehr geehrte Ratsmitglieder,

wir beglückwünschen Sie zur Wahl in den Rat der Stadt Bielefeld und danken Ihnen für Ihr Engagement. Wir wünschen Ihnen Mut und Kraft, gute und verantwortungsvolle Entscheidungen für unsere Stadt zu treffen.

Wir als klimapolitische Organisationen wenden uns heute an Sie, da es uns ein Herzensanliegen ist, dass Klimaschutz in den laufenden Koalitionsverhandlungen ein zentrales Element ist. Der kurz vor der 30. Weltklimakonferenz in Brasilien veröffentlichte UN-Bericht prognostiziert eine Erderwärmung um 2,8 Grad. Da sich Europa stärker aufheizt als der Weltdurchschnitt, bedeutet diese Prognose eine extreme Gefahr für die Menschen in Deutschland, in Europa und damit auch für die Menschen in Bielefeld.

Es ist ökonomisch sinnvoll, in Klimaschutz zu investieren, da dies kostenintensive Katastrophen­bekämpfung bei Hochwasser, Bränden, Wasserknappheit, Dürren und Nahrungsmittelknappheit sowie langanhaltenden Hitzeperioden vermeidet. Wir fordern Sie daher auf, in den laufenden Verhandlungen Nachhaltigkeit und Klimaschutzmaßnahmen eine zentrale Bedeutung zuzuwei­sen und die Nachhaltigkeitsstrategien und -ziele der Stadt Bielefeld umzusetzen.

Aus unserer Sicht sind folgende lokale Themenbereiche besonders wichtig:

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9. November 2025
von Anette Schulte
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Laternendemo zum Klimastreik

Damit den Politikern auf der COP Klimakonferenz auch endlich mal ein Licht aufgeht, veranstaltet FFF wir eine Laternendemo zum Globalen Klimastreik am 14.11.2025 um 17:00 Uhr. Treffpunkt Rathaus.

Vorab werden am 11.11.  um 18 Uhr in der Uni (Raum X-E0-222) Laternen gebastelt.

22. Oktober 2025
von Anette Schulte
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Demoaufruf – Wir sind das Stadtbild – Bündnis gegen Rechts

Freitag, 24.10.2025 | 10:00 Uhr | Bahhofsvorplatz

Das Bielefelder Bündnis gegen Rechts ruft kurzfristig zu einer Demo unter dem Motto: „Wir sind das #Stadtbild!“ am kommenden Freitag, 24.10.2025 um 17.00 Uhr am  Bahnhofsvorplatz auf.
Nachdem Merz seine Äußerung: „Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen.“ noch einmal bekräftigt hat wissen wir, dass die Aussagen keine Ausrutscher waren, sondern seine Meinung wiedergeben.
Eine Meinung, die menschenfeindlich und offen diskriminierend ist und die wir nicht akzeptieren wollen und werden!
Wir wünschen uns eine bunte, laute und kreative Demo. Bringt also gerne Transparente, Schilder, Trillerpfeifen  oder Trommeln mit!
Parents for Future Bielefeld unterstützt den Aufruf vom Bündnis gegen Rechts.

26. August 2025
von Anette Schulte
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Veranstaltung abgesagt! Mehr Platz zum Leben – Emil-Groß-Platz autofrei

„Mehr Platz zum Leben – die Straße gehört allen! Emil-Groß-Platz autofrei!“

Unter diesem Motto wollten die Parents for Future Bielefeld am 6. September ab 20:00 Uhr zu einer Veranstaltung mit Infos, Musik und Kultur auf den für Autos  gesperrten Emil-Groß-Platz einladen. Für die Musik sollte DJ Marcelo sorgen für das Essen und Trinken die benachbarte Gastronomie.

Leider müssen wir diese Veranstaltung nun kurzfristig absagen!

Nachdem die Genehmigung bereits nach unseren Vorstellungen erteilt war, wurde die diese nun noch einmal erheblich verändert.
Auf dem Emil-Groß-Platz würden während der Veranstaltung weiterhin Autos fahren (wenn auch eingeschränkt), lediglich ein Teil der Mercatorstraße wäre komplett gesperrt. Zudem müssten wir die Sperrungen selber sichern, mit jeweils 3 Ordner*innen pro Barke. Außerdem wurde die Genehmigung nur noch bis 22:00 Uhr erteilt.
Unser Konzept, zu zeigen, wie positiv sich ein autofreier Emil-Groß-Platz auf das Lebensgefühl der Menschen auswirkt, können wir damit nicht umsetzen. Nicht zuletzt haben wir Sicherheitsbedenken, da die Poser, die in diesem Bereich unterwegs sind, vermutlich aggressiv auf die von uns bewachten Sperrungen reagieren würden.

Die Aktion war Teil des Aktionsmarathons „keine Kommunalwahl ohne Klima“.
Am 14.09. wählen gehen! Für das Klima und gegen Rechts!

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